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Elektronische-Sicherung
Ist Ihr Netzteil oder Ihre
Endstufe nicht kurzschlussfest?
Mit
dieser elektronischen
Sicherung machen Sie Ihre Endstufe, Ihr Netzteil usw.
dauerkurzschlussfest.
Sie
wird ohne weitere Verkabelung
einfach, wie eine Schmelzsicherung, in die zu schützende
Leitung geschaltet.
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| Elektronische-Sicherung |
Beschreibung:
Diese
Schaltung ist universell
einsetzbar um alle möglichen Geräte zu
schützen, bei überschreiten
des Stroms, der an einem Poti eingestellt worden ist, unterbricht die
Schaltung
den Strom solange bis die "Reset-Taste" gedrückt wird.
Es
ist auch möglich den
Verbraucher kurz ganz abzuschalten, um die Sicherung zu "reaktivieren".
Die
Schaltung ist äußerst
preiswert und sollte recht einfach nachzubauen sein, besonders dann
wenn
sie in der Lage sind Platinen selber zu Ätzen.
| Schwierigkeitsgrad: | Für Anfänger + Fortgeschrittene |
| Funktion: | E.-Sicherung, schaltet bei überschreiten eines bestimmten Stromes ab, wodurch die Verbindung unterbrochen wird. |
| Einstellbereich | 0,1 bis 4A |
| Größe: | Platine BxH 65x43mm (300dpi) |
| Betriebsspannung: | Für Verbraucher von 4 bis 80 Volt DC |
| Stromversorgung: | Keine ( über den Laststrom) |
Zusatz-Info:
Die
Schaltung
ist äusserst simpel aufgebaut...
Der Laststrom fliesst über die beiden Lastwiderstände
R5/R7 und kommt
nicht durch die Transe T4 nach Masse...
Dafür fliesst der Strom über R6
an die Basis von T3 und macht
Ihn leitend, wodurch über R3
auch T5
leitet wodurch wiederum auch T4 durchgeschaltet
wird.
Nu kann der Strom so richtig schön fliessen... und das macht
der auch...
Durch den Stromfluss durch die beiden Lastwiderstände bleibt
die Spannung über
R5 so hoch das T4 wie oben
beschrieben weiterhin leiten kann...
Wird der Stromfluss grösser und damit die Spannung an R5
noch höher
reicht die Spannung irgendwann aus um T1 zum leiten
zu bewegen... Je nach
Poti-Einstellung eben früher oder später, weil das
Poti zusammen mit R2
ja einen Spannungsteiler bildet, an dem man schön einstellen
kann wann die
Sicherung auslösen soll...
Leitet nu T1 dann klaut der wiederum T3
den Basis-Strom und T4
sperrt... nu steigt die Spannung über R5
natürlich noch weiter (bis auf
die Betriebsspannung) weil überhaupt nix mehr fliessen kann,
somit bleibt die
Schaltung solange gesperrt bis entweder der Laststrom ganz
ausgeschaltet wird
oder bis man an X3 nen Taster
betätigt... Denn der Taster
klaut wiederum T1 die Basis-Spannung... wenn auch
nur für einen kurzen
aber ausreichenden Moment, so das T4 schnell wieder
leiten kann...
C1 sorgt dafür das T1
immer nur ganz kurz der Basis-Strom geklaut
werden kann, denn ist der "Kurzschluss" im Verbraucher immer noch
vorhanden würde die Sicherung den Strom solange durchlassen
wie man auf den Taster
drückt.. und das ist nicht der Sinn der Sache, weil unter
Umständen sogar
gefährlich...
Der R4 entlädt den C1
immer wieder wenn der Taster nicht
gedrückt wird..
Der C2 verzögert das Auslösen der
Sicherung... Denn gerade am Anfang
ist ja auch T4 gesperrt und muss erst leiten..
damit das kein Wettrennen
wird welche Transe (T4 oder T1)
nu zuerst leitet wird T1
ein wenig ausgebremmst, damit die Sicherung nicht schon sperrt bevor
überhaupt
was geflossen ist..
Wenn man den C2 noch vergrössert kann man
dadurch die Sicherung noch
träger gestalten, falls ein Verbraucher sehr starke
Anlauf-Ströme oder
ähnliches hat...
Wird vorwiegend der niedrige
Strombereich benötigt, können zur Steigerung der
Empfindlichkeit
die Widerstände "R5 und R7"
auf 0,3 Ohm erhöht werden.
Wird der hohe Strombereich
bevorzugt, können für "R5 und R7", zur
Wärme-Reduzierung,
auch "0,1 Ohm / 5 Watt" Typen verwendet werden.
Schaltplan/Nachbau:
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Beim Nachbau dürfte es
keine großen Probleme geben, die "stromführenden"
Bahnen sollten
mit Lötzinn, und bei höheren Leistungen
zusätzlich mit Kupferdraht
verstärkt werden. Siehe Schaltplan.. Beim
Bestückungsplan hab ich eine
Linie eingezeichnet die man in jedem Fall verstärken
sollte, weil die Massefläche sonst
zuwenig Verbindung zur Transe hat...
Pin X2-2 muss immer positiver
sein
als X2-1 weil sonst der Strom nicht durch die Transe
fliessen
kann.. ist ja logisch...
Die Transistor-Angaben auf dem Schaltplan und Co. sind nicht richtig, da müssen die entsprechenden Transen rein die ich in der Teile-Liste angegeben habe !!
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| ZIP-File mit allen benötigten Plänen zum Nachbau |
Enthält auch Ätzpläne mit Bestückungs-Anleitung....
Wenn
Sie die Platine nicht selber ätzen können oder
wollen, (siehe "Nachbau")
können Sie die Platine und teilweise auch die ganzen Bauteil-Sätze unter Service bei mir bestellen....
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