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Stereo-VU-Meter

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Stereo-VU-Meter 

Dieses "Belastungsfreie" Stereo-VU-Meter lässt sich einfach an ein Line Audio-Signal hängen, und zeigt den Signalpegel mit 10 Leuchtdioden pro Kanal an. Ich hab der Balkananzeige, die auf meiner Seite schon mehrfach zum Einsatz kam, einen Vorverstärker spendiert damit die Schaltung das Audiosignal nicht negativ beeinflusst.

 
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Stereo-VU-Meter

Beschreibung:

Dies ist nichts anderes als mal wieder eine LED-Balken-Spannungsanzeige wie ich sie in groß (40LED's) und in klein (10LED's) als Batterietester schon mehrfach eingesetzt habe.
Nun könnte man diese Schaltungen schon direkt mit einer Diode und Kondensator an das Line Signal klemmen, aber dadurch würde das Audiosignal ein wenig verfälscht.
Da ich das nicht möchte, habe ich der Balkenanzeige einen kleinen Vorverstärker Pro Kanal spendiert, und in den Eingang einen hohen Widerstand von 100K gelegt. Bei einem so hohen Widerstand sind Rückwirkungen auf das Audiosignal ausgeschlossen. Die Verstärkung des Signal-Pegels kann per Poti eingestellt werden, um die Anzeige die hier ja nur aus je 10LED's besteht optimal auszunutzen.

 
Schwierigkeitsgrad Für Fortgeschrittene
Gruppe Audio/Video 
Funktion: Pegelanzeige mit LED's
Eingang: Line Audio (R/L) 
Einstellungen: Pegelanpassung
Größe: Platine B53 x H72  mm 
Stromversorgung: 9-15 Volt DC

 

Zusatz-Info: 

Der linke Teil der Schaltung ist für die Aufpäppelung des über R1, C1 ausgekoppelten Signals zuständig. Die beiden Kanäle sind absolut identisch aufgebaut weshalb ich nur auf den oberen eingehe. C5 ,C6 stabilisiert bzw. filtert die Versorgungsspannung. Dann gelangt das Eingangs-Signal über R1 und über C1 an den Verstärker-Eingang eines der beiden Opamp's. Die D1 schneidet noch die unerwünschten negativen Halbwellen ab, während R2 den Eingang im Ruhezustand auf Masse legt. Die Rückkopplung über P1 und R3 entscheidet über die Verstärkung, welche eben mit P1 eingestellt werden kann. Das verstärkte Signal gelangt über einen weiteren Spannungsteiler R4, R5 an die Klemmleiste.
An der Klemmleiste ist die Displayplatine entweder direkt angeschlossen (Steckverbinder) oder sie ist mit einem Flachbandkabel mit der Basis-Platine verbunden. Dort gelangt das aufbereitete Spannungssignal jedenfalls an die Anzeige Treiber, die das Signal als LED-Balken sichtbar machen.
Mit C2 kann die Pufferung des Signals beeinflusst werden.
Ist er zu klein Flimmert die Anzeige so schnell das man überhaupt nichts sieht.
Ist er zu groß dann ist sie sehr träge und zeigt quasi etwas zeitverschoben die "Durchschnitts-Pegel" an. Ich habe mit 4,7µF die beste Erfahrung gemacht, jedenfalls kann man so schön die Bässe an der Anzeige verfolgen...

Die ganze Schaltungs-Auslegung ist äußerst unkritisch, dh. es können auch ähnliche Bauteil-Werte eingesetzt werden, falls angegebene gerade nicht zur Hand.

Mit dem LM3914 ist die Anzeige linear aufgebaut, während bei dem LM3915 von einer LED zur nächsten immer 3DB unterschied sind... Die ICs können einfach ausgetauscht werden, ich hatte leider keinen LM3915 zur Hand, wobei der sich besser eignen dürfte, weil er im unteren Bereich empfindlicher ist als im Oberen was einen größeren (unserem Gehör angepassteren) Anzeigebereich entspricht.
Beim LM3914 war bei geringer Lautstärke daher auch immer nur so 1-2 LED's am leuchten während bei voller Lautstärke die Anzeige schon recht schnell komplett aufleuchtete.

 

Schaltplan/Nachbau:
 
 

Schaltplan Richtmikrofon
IC1 1x Linear IC LM 358
IC2-3 2x Linear IC  LM3914N/3915N
D1+D3 2x Diode 1N4148
D5-24 20x LED eckig (2x5)
C1-4 4x Elko 4,7µF
C5   1x  Kondensator 100nF
C6 1x  Kondensator 100µF
R1,2,6,7 4x Widerstand 100K
R3,8,14,16  4x Widerstand 1K
R4,9 2x Widerstand 10K
R5,10 2x Widerstand 47K
R11+12 2x Poti 47K liegend
R13,15 2x Widerstand 3,9K
Jp1,2  2x  Stiftleiste 4Pol.
X1,2 2x Cinchbuchsen
X3  1x Schraubklemme 2Pol.
Flachband-Kabel mit Buchse 4-Polig, für Verbindung Display, oder abgewinkelte Buchsenleiste 4-Pol. zum aufstecken des Displays
Bauteile und Platinen gibts bei mir im Onlineshop

 Die Schaltung wird anhand des Planes nachgebaut, dabei dürfte es keine größeren Probleme geben. 

Die ganze Schaltungs-Auslegung ist äußerst unkritisch, dh. es können auch ähnliche Bauteil-Werte eingesetzt werden, falls angegebene gerade nicht zur Hand.

Die Potis habe ich so eingestellt, dass bei voller Aussteuerung (lautester Einstellung) die oberste LED nur ganz selten angeht.

Wie man die Display-Platine mit der Basis verbindet bleibt einem selbst überlassen. Entweder per Flachbandkabel oder man lötet das einfach senkrecht an die Stiftleiste, oder mit einer Steckverbindung.

Die Widerstands-Pärchen R13/14 und R15/16 legen den Anzeigebereich der ICs fest (der bei uns aber eh durch das Poti am Verstärker eingestellt wird) aber auch den Strom durch die Leuchtdioden. Hier ist der auf ca. 4 mA eingestellt.
Durch verkleinern der beiden Widerstände kann der LED-Strom vergrößert werden, wobei das Verhältnis zueinander möglichst gleich bleiben sollte damit der Anzeigebereich sich nicht zu sehr verschiebt.
Also für stromfressende LED's einfach mal die Widerstände halbieren...

Für fortgeschrittene:

Layout Richtmikrofon

Bestückungsplan Richtmikrofon

Layout

Bestückungsplan



 
ZIP-File mit allen benötigten Plänen zum Nachbau
Mit rechter Maustaste anklicken und
"speichern unter" auswählen.

Enthält auch Ätzpläne mit Bestückungs-Anleitung....

Wenn Sie die Platine nicht selber ätzen können oder wollen, (siehe "Nachbau") können Sie die Platine und teilweise auch die ganzen Bauteil-Sätze  unter Service bei mir bestellen....



  
 

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