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IR-Fernbed. (Empfänger) |
Ich hatte schon vor einiger Zeit eine IR-Fernbedienung geplant, bin aber erst jetzt dazu gekommen, sie zu layouten und ins Netz zu stellen. Hier der Fernbedienungs-Empfänger mit 2 Kanälen zum ein/aus- Schalten von zwei Geräten über ein Relais. Dieser Empfänger passt zum 4-Kanal Handsender von diesen Seiten. Für beide Relais gibt es dann jeweils einen Knopf zum Ein, und einen Knopf zum Aus-schalten
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| IR-Fernbedienung (Empfänger) |
Beschreibung:
Die
Schaltung ist rund um den HT12D herum aufgebaut (das passende Pendant zum Encoder HT12A). Dabei handelt es sich
um einen IR-Decoder IC der recht wenige Externe Bauteile benötigt.
Der IC ist zwar nicht mehr ganz aktuell aber die Schaltung dadurch eben
extrem einfach aufzubauen. So einfach, das sogar ein "Honk" wie ich eine
Schaltung drumherum stricken kann. Aktuelle Projekte verwenden heute gleich
einen Microkontroller der alle Aufgaben übernimmt, von daher ist
der IC nicht mehr ganz so gängig.
Der
IC bietet die Möglichkeit verschiedene "Codierungen" einzustellen
die mit dem jeweiligem Sender übereinstimmen müssen,
damit eine Verbindung zustande kommt. Somit kommen sich mehrere
Fernbedienungen nicht ins Gehege.
Die Einstellung der Codierung
erfolgt mit Lötbrücken oder Jumpern. Für einen ersten Test sollten
die jedoch noch nicht gesetzt werden.
| Schwierigkeitsgrad | Für Anfänger |
| Gruppe | Haus und Heim |
| Funktion: | 4-Kanal Infrarot Empfänger |
| Eingang: | IR-Empfangsmodul |
| Ausgang: | 2xRelais 1x Um |
| Spannungsvers: | DC 7 bis 12 Volt |
| Stromverbrauch: | |
| Größe: | Platine BxH / |
Zusatz-Info:
Der HT12D hat 4 Schaltausgänge und einen Ausgang der signalisiert sobald (so lange) ein gültiges Signal empfangen wird.
Die
Ausgänge D8-D11 haben immer den Pegel den auch D8-D11 des
Sende-ICs haben. Zumindest nach Empfang eines Signals, vorher sind alle
Ausgänge auf Low.
Da ich die Fernbedienung blöder weise so
gestaltet habe, das jeder Tastendruck ein "Low" erzeugt haben wir
hinter den Ausgängen lauter "nor-Gatter".
Sobald ein Signal
empfangen wird geht VT auf High und dann leitet Transistor T2. Sobald
der T2 leitet, wird sein Colektor Anschluss negativ statt wie vorher
positiv.
Das Signal haben wir also umgekerht (invertiert) aus plus wird minus.
(Wird VT positiv geht der Bereich unter R5 nach negativ).
Zusätzlich wird ja derjenige Ausgang negativ dessen Taster am Sender gedrückt wurde.
Sobald
also der Bereich unter R5 auf negativ schaltet, ist ein gültiges
Signal vorhanden und erst dann wird ein weiteres negatives Signal
(Tastendruck) durch die Nor-Gatter ausgewertet.
Der Ausgang eines Nor-gatters wird immer erst dann positiv wenn beide Eingänge auf Low liegen.
Der ganze Aufwand ist nötig, damit nach dem Einschalten der Versorgungsspannung nicht alle Ausgänge auf low liegen und die Geräte dadurch eingeschaltet werden. Denn nach anlegen der Versorgungsspannung sind alle Ausgänge des IC erst mal auf low. Da wir aber das "Empfangs-Signal" mit T2 invertiert haben wird, jeder "Low-Pegel" der Datenausgänge erst akzeptiert wenn ein gültiges Signal anliegt.
Noch wichtiger wird diese Schaltungsvariante wenn wir ein Gerät (bei einem anderen Empfänger) mit einer Taste ein und auch wieder ausschalten wollen.
Der Empfänger lässt seine Ausgänge nämlich immer auf der zuletzt empfangenen Position, Drückt man also 2 Mal hintereinander die Taste 1 ändert sich beim 2ten Tastendruck nichts mehr. Nur das "Empfangen-Signal" geht auf high und nach Loslassen des Senders wieder auf low.
Durch
die Kombination der beiden Signale durch die Nor-gatter haben wir am
Gatter Ausgang also immer ein wunderbares Signal das nur so lange
bestehen bleibt, wie die Taste am Sender auch gedrückt wird.
Problem
2.
Die Gatter fangen sich beim Stromeinschalten irgendwie einen
negativen Impuls ein und schalten die Flipflops an den
Ausgängen.
Um die Flipflops beim Einschalten der Stromversorgung auf "aus" zu halten habe ich die beiden C3 und C4 vorgesehen.
Beim Strom einschalten legen die erst mal die Set Eingänge auf Low damit die Flipflops nicht versehentlich durchschalten.
Eigentlich
müssten hier noch je ein Widerstand an den entsprechenden Ausgang
des Gatters, da man es so bei jedem Stromeinschalten etwas überlastet.
Meine Gatter haben das bislang ohne zu murren mitgemacht aber ich weiss
nicht wie sich das auf dauer verhält. Sollte das Gatter irgednwann
abrauchen müsste man beim nächsten Mal einen 10K in Reihe,
direkt an den Gatter-Ausgang, schalten.
Da
ich das Layout schon fertig hatte und das nicht noch mal neu machen
wollte, habe ich sie nicht vorgesehen. Am einfachsten auf der
Kupferseite die Leiterbahn unterbrechen und nen Widerstand rein löten.. eventuell einfach einen SMD-Widerstand...
Falls Ihr noch Fragen habt, benutzt bitte die Community.
Schaltplan/Nachbau:
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Bestückung:
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| ZIP-File mit allen benötigten Plänen zum Nachbau |
Enthält auch Ätzpläne mit Bestückungs-Anleitung....
Wenn Sie die Platine nicht selber ätzen können oder wollen, (siehe "Nachbau") können Sie die Platine und teilweise auch die ganzen Bauteil-Sätze unter Service bei mir bestellen....
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Achtung ich
übernehme
keine Haftung für Schäden die durch meine Schaltung
entstehen können.!!
Der Nachbau geschieht auf eigene Gefahr. Also wenn Ihr tot umfallt oder
eure
Wohnung ausbrennt ist das nicht mein Bier. Die Schaltungen sind nur
für
Lernzwecke, und die Platinenlayouts nur Beispiele für eigene
Anregungen..
usw...
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